ZF - Kopie

In meinem letzten Blogartikel habe ich euch vom BarCamp bzw. unserem Partnertag erzählt. Heute liegt mein Fokus auch wieder auf einem nicht normalen Büro-Tag. Seit Anfang des Jahres befinde ich mich in der Abteilung Vertrieb und möchte euch hier ein bisschen aus meinem Alltag berichten.

Die Abteilung Vertrieb:

Wie schon erwähnt, bin ich seit Anfang des Jahres im Vertrieb. In dieser Abteilung bin ich zum ersten Mal seit meinem Studium und da es mir hier gut gefällt, möchte ich euch gerne etwas mehr darüber berichten. Während meiner Zeit hier habe ich mich größtenteils mit dem Vertriebscontrolling  und der Auftragsanlage beschäftigt. Das heißt, ich habe mich mit der Umsetzung und der Erfolgskontrolle der Vertriebsstrategien beschäftigt. Dazu gehört beispielsweise ein wöchentlicher Überblick für die Vertriebsmitarbeiter über ihre Zahlen, Ziele und Strategien. Aber auch das Schreiben von Angeboten sowie vor Ort Termine bei Kunden gehörten zu meinen Aufgaben. Die Kundentermine waren natürlich das Highlight, deshalb möchte ich euch darüber genauer berichten.

Der Kundenbesuch – die Anfahrt

Diese Woche ging es für mich raus aus dem Büro direkt zum Kunde. Das hieß, dass um halb 5 mein Wecker klingelte, denn wir mussten um 9 Uhr in Friedrichshafen sein. Da ich von einem Kollegen mitgenommen wurde, war die knapp 3-stündige Fahrt auch nicht so langweilig. Außerdem konnte er mir schon etwas über den Verlauf des Tages erzählen, denn für mich war der Kundenbesuch noch Neuland. Er hat mir dann erklärt, dass wir einen Workshop mit dem Kunden machen, bei dem es hauptsächlich um die Strategieplanung geht.

Der Kundenbesuch

Als wir dann bei dem Kunde vor Ort waren, haben wir unseren Besucherausweis bekommen und wurden zum Meeting-Raum geführt. Nachdem sich alle 7 Teilnehmer vorgestellt hatten, konnte der Workshop starten. Mein Kollege, der in diesem Projekt als Projektleiter fungiert, hat uns mit seiner Präsentation durch den Tag geführt, was aber nicht bedeutet, dass die restlichen Teilnehmer sich einfach berieseln lassen konnten – ganz im Gegenteil. Sowohl meine anderen 2 Kollegen, wie auch die Teilnehmer des Kunden, haben sich kontinuierlich in die Präsentation zu ihrem Fachgebiet eingeklinkt. Mein Kollege aus dem Vertrieb hat dann beispielsweise den Part zu den SAP-Strategien übernommen und verdeutlicht, auf welche Themen die SAP in diesem und in den folgenden Jahren ihren Fokus legt. Wurde es wieder sehr technisch, hat sich der Kollege aus der Beratung eingeschaltet und den Kunden abgeholt. Da die Mitarbeiter des Kunden aus unterschiedlichen Bereichen waren, konnte jeder von ihnen Fragen, Erfahrungen und Probleme zu verschiedenen Themen einbringen. Hier war es unsere Aufgabe, dem Kunden die Angst vor den Problemen zu nehmen und Lösungen aufzuzeigen. Das haben die Kollegen super geschafft – denn wir sind mit einem erneuten Auftrag nach Hause gefahren. 🙂

Fazit

Ich hatte einen tollen Tag, an dem mir nicht nur die schöne Landschaft am Bodensee geboten wurde, sondern auch ein spannender Workshop, aus dem ich viele Eindrücke mitnehmen konnte.

Am meisten imponiert hat mir die Erstellung einer Roadmap, also eines Projektplans bis in das Jahr X. In unserem Fall haben wir die Roadmap bis in das Jahr 2020 + X mit Input gefüllt. Mir persönlich erscheint das Jahr 2020 noch ewig weit weg, aber bei der Erstellung der Roadmap war es das überhaupt nicht, da wir hier schon viele To Do´s angesiedelt haben. Deshalb ist es enorm wichtig, dass auch über einen langen Zeitraum Zielvorstellungen definiert und in einer Roadmap angesiedelt werden, damit man weiß, wann welche Meilensteine erreicht werden sollen. Bei meinen nächsten Blogartikel kann ich euch dann hoffentlich nicht mehr aus der Sicht des Neulings erzählen. 🙂

Zurück an die Duale Hochschule

Ab nächster Woche geht es für mich erst mal wieder an die Duale Hochschule nach Heilbronn. Das ist für mich die letzte Theoriephase meines Studiums; das heißt für mich noch mal Endspurt. Wenn ich im Sommer wieder zurück in die Praxisphase komme werde ich dann schon meine Bachelor-Thesis schreiben.

Bis zum nächsten Mal!

Eure Jana

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